english summaryAlles über das Buch
“Von der Coverversion zum Hit-Recycling”
von Marc Pendzich, LIT Verlag, 3. Aufl. 2013

Das Buch zum TrendHit-Recycling ist das Pop-Phänomen der 1990er und 2000er rund um Coverversionen und Secondhand-Hits: ein Dauerthema unter Zeitgeistlern, Musikhörern und Sammlern. Marc Pendzich liefert mit diesem Buch erstmals die ganze „Cover-Story“, von den 1950er Jahren mit den zahlreichen „White Covers“ bis zum allumfassenden Hit-Recycling dieser Tage. Dabei erklärt er – verständlich auch für Nicht-Juristen – wer wann warum covern darf. Der Autor zeigt in diesem bislang einzigen umfassenden Buch zum Thema die Hintergründe der Coverversionen-Flut und deren Folgen für Popmusik, Musiker und Musikwirtschaft.

Marc Pendzich, geboren 1971, ist promovierter Musikwissenschaftler und lebt als freier Komponist, Autor und Dozent in Hamburg.

2008, noch im Handel: 2. Auflage, 438 S., br., mit CD-ROM inkl. aktualisierter Datenbank „Coverversionen-Hits in den deutschen Single-Charts 1980-2007“, Literaturverzeichnis und Register sowie dem neuem Kapitel „Hit-Recycling 2008 – aktuelle Entwicklungen des Phänomens Coverversion auf dem deutschen Musikmarkt“.
EUR 49,90, erhältlich z.B. bei Amazon.de

2013: 3. Auflage als eBook, 560 S. mit neuem, zusätzlichem fünfseitigen Vorwort, das die Jahre 2008 bis 2013 beschreibt, inkl. den Inhalten der CD-ROM - alles in einem Dokument und damit schnell zu durchsuchen.
EUR 44,90, erhältlich z.B. bei LIT Webshop oder Google Play

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Inhaltsübersicht [pdf]

Darstellungsverzeichnis
Abkürzungsverzeichnis

1. Einleitung (S. 1)
2. Der rechtliche Rahmen für Coverversionen in den USA (9)
3. Vor- und Frühgeschichte der Coverversion (56)
4. Die 50er Jahre (78)
5. Die 60er Jahre (119)
6. Der rechtliche Rahmen für Coverversionen in der Bundesrepublik Deutschland (147)
7. Die 70er Jahre (176)
8. Die 80er Jahre (204)
9. Popkultur und Coverversion seit Anfang der 90er Jahre (231)
10. Deutschsprachige und fremdsprachliche Versionen von Chart-Hits (264)
11. Weitere Erscheinungsformen der Coverversion (289)
12. Ursachenanalyse der gegenwärtigen Coverversionen-Flut auf dem deutschen Musikmarkt (315)
13. Gesamtdarstellung des Rock/Pop-musikalischen Phänomens „Coverversion“ (418)
14. Schlussbetrachtung und Ausblick ( 433)

CD-ROM mit pdf-Dateien, bzw. hinten im eBook enthalten:

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Pressestimmen zur Diss:

Hit-Recycling - diesem Phänomen hat sich Marc Pendzich angenommen in seiner verdienstvollen Dissertationsschrift (DIE WELT)

... die erste systematische Untersuchung zum Thema (Rolling Stone)

... musikwissenschaftliches Neuland
(Lüneburger Landeszeitung)

... die Zahlen zum Trend! (Kölner Express)

... in der umfangreichen Studie das Phänomen “Hit-Recycling” akribisch untersucht (Sonntagszeitung)

Original und Bearbeitung Cover Das Thema “Coverversion”
im Unterricht:

Das Oberstufenheft “Original & Bearbeitung - Coverversion, Remix, Sampling” von Christian Bielefeldt und Marc Pendzich bei Lugert/Cornelsen mit CD+

2. Auflage 2010, br. 64 S., 9.--/24.-- (inkl. CD+)
[
Info + Inhaltsverzeichnis]

erhältlich z.B. bei:

Lugert Webshop
Cornelsen Webshop
Amazon.de

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Inhaltsverzeichnis [pdf]

Darstellungsverzeichnis
Abkürzungsverzeichnis

1. Einleitung (S. 1)

2. Der rechtliche Rahmen für Coverversionen in den USA (9)

3. Vor- und Frühgeschichte der Coverversion (56)

4. Die 50er Jahre (78)

5. Die 60er Jahre (119)

6. Der rechtliche Rahmen für Coverversionen in der Bundesrepublik Deutschland (147)

7. Die 70er Jahre (176)

8. Die 80er Jahre (204)

9. Popkultur und Coverversion seit Anfang der 90er Jahre (231)

10. Deutschsprachige und fremdsprachliche Versionen von Chart-Hits (264)

11. Weitere Erscheinungsformen der Coverversion (289)

12. Ursachenanalyse der gegenwärtigen Coverversionen-Flut auf dem deutschen Musikmarkt (315)

13. Gesamtdarstellung des Rock/Pop-musikalischen Phänomens „Coverversion“ (418)

14. Schlussbetrachtung und Ausblick (433)

 

CD-ROM mit pdf-Dateien, bzw. hinten im eBook enthalten:

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Zusammenfassung der Dissertation
„Von der Coverversion zum Hit-Recycling – Historische, ökonomische und rechtliche
Aspekte eines zentralen Phänomens der Pop- und Rockmusik“, LIT 2004 (3. Auflage 2013)
 [
pdf]

Ausgangspunkt zu dieser Arbeit war ein ab 1994 in den internationalen Charts zu beobachtender Umbruch in der Rock/Pop-Musik: Zu dieser Zeit standen plötzlich HipHop und Techno, die zuvor jahrelang vorwiegend auf der Tanzfläche bzw. in einem Insiderkreis populär gewesen waren, in den oberen Rängen der Charts und waren damit im sog. Mainstream angekommen. Mehr als diese Rock/Pop-stilistische Neuerung war entscheidend, womit dieser Durchbruch maßgeblich gelang: Mit der Veröffentlichung von Coverversionen.

Coverversionen sind neue Fassungen von zuvor auf Tonträger veröffentlichten Musikwerken, die i. d. R. von anderen Interpreten neu eingespielt und/oder live dargeboten werden. Obwohl der Grad der Veränderung dabei recht unterschiedlich ausfallen kann, bleiben die Originalwerke in ihren wesentlichen Zügen erhalten.

In den Jahrzehnten vor den 90er Jahren fiel der Anteil von Coverversionen in den Charts eher niedrig aus. Coverversionen waren bereits seit Mitte der 60er Jahre vorrangig eine Erscheinung des Zweitverwertungssektors („James Last“) gewesen. Ganz anders stellt sich die Situation seit Mitte der 90er Jahre dar: Gegenwärtig befinden wir uns im Jahre 9 einer Veröffentlichungsflut von Coverversionen, die nahezu sämtliche Chart- und Kulthits der gesamten Rock/Pop-Musikgeschichte umfasst. Zur Charakterisierung dieser umfassenden Neuverwertung bietet sich der Begriff „Hit-Recycling“ an.

Ziel dieser Arbeit ist es, die pophistorischen Wurzeln sowie die musikalischen, musikwirtschaftlichen und rechtlichen Ursachen für das breit angelegte Hit-Recycling darzustellen. Des Weiteren werden die daraus resultierenden Folgen für die Rock/Pop-Musik, die Musiker und die Musikindustrie aufgezeigt.

Zur Bewältigung dieser Aufgabenstellung bedarf es zunächst eines breiten wissenschaftlichen Unterbaus. Ein rechtliches Fundament ist für die Dissertation unerlässlich, da die Veröffentlichung jeder Coverversion naturgemäß die Rechte Dritter berührt. Das Rock/Pop-musikalische Phänomen „Coverversion“ findet innerhalb eines ganz bestimmten rechtlich gesetzten Rahmens statt. Dieser ist in der vorliegenden Arbeit erstmals für das US-Copyright und das bundesdeutsche Urheberrecht aufgezeigt. Das zweite Fundament ist das historische: Mit dieser Dissertation wurde erstmals die gesamte Rock/Pop-Musikgeschichte unter dem Aspekt der Coverversion aufgearbeitet. Damit kann gezeigt werden, wie das Phänomen „Coverversion“ entstand, was Coverversionen ursprünglich waren und wie sich das Prinzip „Coverversion“ im Verlauf der Jahrzehnte weiterentwickelt hat. Auf diese Weise ist die Grundlage geschaffen, um den heutigen Status quo beschreiben und die aktuellen Veränderungen darstellen zu können. Ergänzende Aspekte werden durch Einzelfallstudien, d. h. mittels detaillierter Musikanalysen, herausgearbeitet.

Der Zuwachs an Coverversionen in den Charts ist erstmalig in dieser Arbeit anhand der quantitativen Auswertung der deutschen Single-Jahres-Charts zwischen 1980 und 2002 nachgewiesen: Seit 1996 sind durchschnittlich 38 der 200 bestverkauften Titel des Jahres Coverversionen [Stand: 2004]. Der Anteil von Coverversionen hat sich damit seit Mitte der 80er Jahre mehr als verdreifacht. Dieser Zuwachs wird überwiegend durch „moderne“ Coverversionen aus den Marktsegmenten HipHop und Techno/Dance getragen, jedoch auch durch Künstler gestützt, die früher nicht auf Coverversionen setzten. Coverversionen von zuvor wenig bekannten Songs spielen i. Ggs. zu früher keine Rolle, d. h. Coverversionen sind heute i. d. R. Secondhand-Hits.

Außerdem dienen Coverversionen auch nicht mehr – wie in den 60er Jahren – zur Lancierung einer Karriere. Stattdessen sind sie der Aufhänger, um ein oftmals einmaliges Marketing-Projekt in die Charts zu bekommen.

Die Gründe für das heutige, allumfassende Hit-Recycling in den internationalen Charts sind vielschichtig und eng miteinander verwoben: Postmoderne Tendenzen, eine durch technische Möglichkeiten niedrigere Einstiegshürde für die Produktion von Musik, ein neuartiger kreativer Zugang zu Musik und die daraus resultierenden, durch die Industrie gepuschten Musikstile tragen zu der Coverversionen-Flut seit den 90er Jahren bei. Darüber hinaus wird diese Entwicklung begünstigt durch eine nunmehr 50-jährige Rock/Pop-Musikgeschichte mit einem entsprechend großen Pool an guten und der Hauptzielgruppe oftmals nicht bekannten Songs.

Hervorzuheben ist die exponierte Stellung der Finanziers der Coverversionen-Flut, der Tonträgerfirmen, da sie über ihre Firmenpolitik, ihre Unternehmenskultur und insbesondere über den Kapitaleinsatz letztlich bestimmen, welche Musikstile und Acts gefördert werden und welche nicht. So gesehen ist die derzeitige massenhafte Veröffentlichung von Coverversionen ein Symptom für die – besonders in der derzeitigen wirtschaftlichen Krise – fast ausschließlich auf kurzfristige Unternehmensziele ausgerichtete Firmenpolitik der Musikindustrie.

Ein Fazit dieser Arbeit ist, dass – obgleich im Einzelfall eine kulturelle Bereicherung – die massenhafte Veröffentlichung von Coverversionen weder in musikkultureller noch längerfristig in wirtschaftlicher Hinsicht vorteilhaft ist. Bezogen auf die Musikwirtschaft gibt es keine einfachen Rezepte zur „Kurskorrektur“: Das Musikgeschäft ist ein prinzipiell mittelfristiges. Die erforderlichen strukturellen Veränderungen würden dem vernachlässigten Faktor „Künstleraufbau“ Rechnung tragen. Allerdings gleicht die Verknüpfung von Nachhaltigkeit und Shareholder Value betriebswirtschaftlich betrachtet nahezu der Quadratur des Kreises, sodass es bzgl. zukünftiger Veränderungen derzeit wenig Anlass zu Optimismus gibt.


(Anmerkung: In der zweiten Auflage (2008) ist ein Update der Datenbank bis 2007 enthalten; in der dritten Auflage (2013), die per eBook erhältlich ist, schließt ein längeres Vorwort die inhaltlich Lücke bis 2013.)

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Marc Pendzich

From cover version to hit-recycling –
historical, economical and legal aspects of a basic phenomenon in pop & rock music [
pdf]

LIT 2004, 2nd Ed. 2008, 3rd Ed. 2013 (as eBook)

Hit-recycling including cover versions, sampling-based songs and secondhand-hits is the pop-phenomenon of the recent years: A never ending topic for media-observers, the biz, music listeners and collectors.

The german musicologist Marc Pendzich provides in his book for the first time the whole „cover-story“, beginning in the 1950s with countless so-called white covers in the U.S. up to the contemporary international widespread hit-recycling. He explains the international legal basics of cover records in short. Furthermore the author shows the pop historical roots and the musical, economical and legal reasons for the extensive hit-recycling – and the resulting consequences for pop music, musicians and record industry.

With an exceptional feedback in over 80 reports in well-known newspapers, on TV and radio, plus a three-hour-Primetime-TV-Show on public MDR in 2005, this book was well-received in Germany with a wide audience of media-observers, music listeners, musicians, musicologists, jurists and collectors – and bridges a market gap in the pop book market.

This dissertation, published first in Germany in 2004 and followed by a updated second edition in 2008, is the world-wide first and only detailed book about the international rock/pop-phenomenon „cover version“. The study analyses popular music history of the complete 20th century and focuses on the US-, UK- and german rock era, especially of the last 15 years. The book includes – comprehensive as well for non-jurists – the legal basics of cover versions for US-Copyright and German Author’s Right. On this wide base of historical and legal aspects (underlined with numerous music-examples), the current phenomenon „hit-recycling“ – the collective use of numberless songs of the whole rock era adapted in cover versions, bastards and sampling-dominated songs – is detailed analysed multidisciplinary under musicologist, media scientist and economic aspects. In this part, the study focuses mainly on the german music market. It is both the from digital revolution most suffering pop market of the western world and moreover the record-breaking market concerning hit-recycling. The study presents for the first time detailed statistics and graphics about the triplication of cover versions in the german single charts since the mid-1980s. The average percented each year is aboth 20 percent.

The initial point of the study was a notable change in pop music, recognizable since 1994 in the international charts: At that time, the former underground pop styles Hiphop and Techno got part of the international mainstream. Key of this partly unattended overwealming commercial success was the multiple and specific use of the formerly old-fashioned principle of cover versions.

The augmentation results mainly from “modern“ cover versions of the market segments Hiphop and Techno/Dance. But there are several “classic“ artists either, who weren’t typical cover interprets before. Cover versions of uncharted records are seldom now, in contrast to e.g. the 1970s. Today, cover versions are generally secondhand-hits of well-known and “approved” classics. Furthermore cover versions aren’t a temporary medium to start a pop career anymore – now they are normally a marketing instrument to drop a one hit wonder-project in the charts. 

The reasons for the contemporary hit-recycling in the international charts are complex and narrowly cross-linked:

Moreover the trend is benefited by a 50-year-old history of pop music with an enormous pool of great pop songs. And more important, this pool is basically unknown by the young target group. The role of the financers of the hit-recycling, the record companies, has to be accented. The enterprises determine the promotion or non-promotion for certain music styles and acts by their company policy and initial investment. In this point of view, the multiple publication of cover versions is a significant symptom of a mainly short-termed business objectives especially of the major companies. This tendency increases in the current vehement economic crises of the record industry.

The study concludes, that – although individually surely an enrichment – the mass publication of cover versions isn’t reasonable neither in pop cultural nor in long-term economical regards. All in all, the german market (as a negative example) is mainly cover-version-driven – and not artist-oriented like e.g. the U.S., U.K. or the french market. Although the music business respectively artist-building is a very hazardous investment in these days: The short-termed strategy of hit-recycling combined with endless one hit wonders and multi-artist-CD-compilations instead of album-and-artist-oriented marketing with an emotional-based fan-artist-relationship has utterly failed in the formerly world-wide third largest music market of Germany. 


Marc Pendzich, born 1971, Dr. phil. (Musicology), works as composer and lecturer - and lives in Hamburg, Germany.

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